Human Flowers of Flesh
Als einzige Frau an Board reist Ida mit einer fünfköpfigen Besatzung auf ihrem Segelschiff über das Mittelmeer. Nach einer Begegnung mit der französischen Fremdenlegion in Marseille, begibt sich die Crew angetrieben von einer seltsamen Faszination auf die Spuren dieser Männerbastion. In sinnlichen Bildern geht die Reise über Korsika bis nach Algerien. Vieles auf dieser von Helena Wittmann so poetisch erzählten Schiffsreise bleibt unergründlich. Es finden sich viele Bezüge zur Kolonialgeschichte. Ein klassisches Narrativ aber weicht zugunsten einzelner Momentaufnahmen, in denen die Grenzen zwischen Traum und Realität immer wieder verschwimmen. HUMAN FLOWERS OF FLESH lädt zum Dahintreiben und Entdecken ein – und das vor betörender sommerlicher Mittelmeerkulisse.
Bild © Grandfilm